Akupunktur in unseren Facharztpraxen in Hilpoltstein und Schwabach

Wie wirkt die Akupunktur?

In der Chinesischen Medizin ist das freie Fließen von Qi – die Lebensenergie – wichtig. Mit der Akupunktur versucht man Störungen im Gleichgewicht zwischen Yin (Unbewusstes und Seele) und Yang (Geist und Bewusstsein) wiederherzustellen.

Störung des Qi

Liegt eine Störung des Qi vor, führt dies zu Erkrankungen. Außerdem wirkt sich das Qi auf innere Organe (Körperabwehr, Muskelbewegung, Verdauung und Atmung) aus.

Energiebahnen / Meridiane

Es gibt 12 Hauptmeridiane, die nach der chinesischen Medizin bestimmten Organen oder Funktionen zugeordnet sind. Durch diese Meridiane fließt ununterbrochen ein gewisses Maß an Lebensenergie (das Qi). Bei der klassischen Körperakupunktur gibt es 361 Akupunkturpunkte auf der Körperoberfläche. Durch die Akupunkturnadel wird ein solcher Punkt gereizt und Energie hinzugefügt oder abgeführt. Dies führt dazu, dass die blockierte Qi-Energie wieder fließen kann.

Akupunkturpunkte

Bis heute konnte die moderne Wissenschaft die Wirkungen der Akupunktur nicht im Detail erklären – es ist aber nachgewiesen, dass der Körper dadurch positiv beeinflussbar ist. Man hat jedoch herausgefunden, dass Akupunkturpunkte im Vergleich zur Umgebung einen deutlich geringeren elektrischen Widerstand an der Haut haben, man dort Hautvertiefungen tasten kann und an diesen Stellen Nervenbündel an der Körperoberfläche liegen.

Wann kann Akupunktur helfen?

  • orthopädische Krankheitsbilder
  • Schmerzen am Bewegungsapparat
  • rheumatische Krankheitsbilder
  • Kopfschmerzen unterschiedlicher Ursache
  • Neuralgien
  • Trigeminusneuralgie
  • Ischialgie
  • Lähmungen nach Schlaganfall
  • psychovegetative Störungen

Wann darf Akupunktur nicht angewendet werden?

  • alle Erkrankungen mit unklarer Diagnose
  • infektiöse, fieberhafte Erkrankungen
  • schwere psychiatrische Erkrankungen
  • Krebsleiden (außer zur Schmerztherapie)

Was erwartet Sie bei der Akupunktur?

Der Arzt wird die Therapie beginnen, indem er Sie ruhig und entspannt lagert, d. h. meist liegen die Patienten bei der Akupunktur. Beim Einstich entsteht eine minimal unangenehme Empfindung, die beim Tieferführen der Nadel in der Regel verschwindet. Erst wenn die Nadel an ihrem endgültigen Platz ist, soll ein unterschiedlich starkes, dumpfes Gefühl entstehen, was mit der Nadelwirkung gekoppelt ist und "de Qi" genannt wird. Nach einigen Minuten lässt dieses Gefühl nach, so dass der Patient ohne größere Sensationen während einer Behandlungsdauer von ca. 20 Minuten liegt. Es werden immer so wenig Nadeln wie möglich gestochen, während einer Sitzung maximal 10-20.

Welche Nebenwirkungen hat die Akupunktur?

Bei richtiger Anwendung und Beobachtung der anatomischen Gegebenheiten ist die Akupunktur praktisch nebenwirkungsfrei. In seltenen Fällen kann es zu einer vorübergehenden vegetativen Kreislaufreaktion kommen, die durch Entfernen der Nadel behebbar ist. Während der Schwangerschaft dürfen einige Punkte die eventuell Wehen auslösend sind, nicht „genadelt“ werden. Dagegen sind Schwangerschaftserbrechen und andere schwangerschaftsbedingten Störungen durch Akupunktur sehr gut behandelbar.

Gerne beantworten wir Ihre Fragen in einem umfassenden Beratungsgespräch.